Team Christ / Christ fährt 2007 zwei weitere Meistertitel ein!

Danilo und ich bedanken uns bei euch allen recht herzlich für die super Unterstützung in der Rallyesaison 2007. Nur mit Eurer Kraft und Unterstützung war es erst möglich den Titel im ADMV Tabant Rallye Cup zu verteidigen und außerdem die Saison als Deutscher ADMV Rallye Pokal Meister zu beenden.
Unser Ziel war und ist es, Spaß im Rallyesport zu haben und zu bieten. Ihr, die an der Stecke steht und uns anfeuert, seid die, die uns zu Höchstleistungen anspornen. Für mich als Fahrer gibt es in diesem Sport nichts Schöneres als das Fahrzeug spektakulär am Limit zu bewegen und gleichzeitig von Freunden, Fans und dem Team umjubelt zu werden. Ganz besonders möchten ich meinem Vater Holger Christ für die ständige Unterstützung danken.
Sein Coaching und sein ständiger Einsatz am Auto haben diese Erfolge erst möglich gemacht.
Dank auch an das gesamte Team (Peter, Dirk, Baalki und Benji), Frank Zyprian, der Jahnsdorfer Truppe, meinen Ersatzcopiloten, dem Team vom Rallyefieber und unserem Hauptsponsor MCWheel.de.

Bilanz 2007
13 Starts
9 mal Klassensieg
1mal 2. Platz
1 mal 4. Platz
2 mal Ausfall (Je einen Getriebe- und Motorschaden)

26. & 27. Atlantis-Rallye 2007  

Klassenwertung:
26. Atlantis-Rallye: 1. Christ/Krajewski  2. Schramm/Schneider   3. Eichhorst/Klemke
27. Atlantis-Rallye: 1. Zahn/Schnur   2. Eichhorst/Klemke   3. Schramm/Schneider

           

Lausitz-Rallye 2007 

Klassenwertung: 1. Christ/Baumann   2. Knorn/Krajewski    3. Schramm/Nagel

           

Rallye Zwickauer Land 2007  

Klassenwertung: 1. Christ/Krajewski    2. Damm/Hochmuth   3. Zahn/Pietsch

           

Rallye Thüringen 2007 

Klassenwertung: 1. Christ/Baumann    2. Grimm/Trommer    3. Hans/Gallitzendorfer

           

Rallye Grünhain 2007 

Im Vorfeld der 4. Rallye Grünhain suchten wir das Problem für unseren Leistungsverlust und wurden schnell fündig. Eine zu große Powerjet-Vergaserdüse knappste und ca. 500 U/min im oberen Drehzahlbereich. Nach der Behebung des Problems war die Motorleistung wieder passabel und der Spaß stieg. Schon beim Abfahren der Prüfungen wurde uns klar, dass wir hier nur weit nach vorne fahren, indem wir vom ersten Meter an volles Risiko gehen. Mit Dino Kolena hatte ich einen trabanterfahrenen Co, der mir das Gebetbuch vorlas. Auf der Ersten Prüfung setzte Swen Grüner die Bestzeit. Drei Sekunden dahinter folgten gleich vier Teams Baumbach, Kaiser, Knorn und wir. Die zweite WP war dann etwas schlechter für uns und wir fielen auf den vierten Platz zurück. Die Dritte und anspruchsvollste Prüfung lief ganz nach unserem Geschmack (Bestzeit). Zur Halbzeit lagen wir denn auf dem zweiten Platz. Auf WP 4 brannten wir erneut eine Bestzeit in den Asphalt. WP 5 war dann wieder etwas schlechter. Auf der sechsten Prüfung wurde es dann dunkel und wir nutzten die Gunst der Stunde und fuhren voll am Limit. Im Ziel staunten wir dann als fest stand, dass wir die Klasse H10 gewonnen hatten. Die Veranstaltung war gut organisiert, jedoch wurden aus unserer Sicht Teams mit Strafzeiten belegt, die nicht vertretbar waren! Da sollten die Sachrichter mal in einer ruhigen Minute drüber nachdenken. 
Klassenwertung: 1. Christ/Kolena   2. Kaiser/Kaiser   3. Baumbach/Gewalt

           

Wartburg-Rallye 2007  

Bei der 48. Wartburgrallye rund um die Stadt Eisenach hatten wir ein Hauptziel. Wir wollten auf jeden fall vor den Cup-Führenden Maik Knorn/Tino Krajewski ins Ziel kommen. Zu den Favoriten zählten im Vorfeld die einheimischen Teams Gewalt/Baumbach und Kaiser/Kaiser. Schnell wurde uns beim Abfahren klar, dass die Strecken rund um die Wartburgstadt ein sehr hohes Niveau spiegelten. Mit Kenny Trommer hatte ich einen erfahrenen Co an meiner Seite. Der erste Tag lief auf den Nachtprüfungen sehr gut, wir konnten Bestzeiten markieren und als drittes Trabantteam die Tageswertung beenden. Am zweiten Tag lief es nicht optimal. Die Wärme machte unserem Motor zu schaffen, folglich büßten wir Leistung ein und konnten uns nur knapp auf dem dritten Platz behaupten. Nachdem die Teams Gewalt/Baumbach ihr Sportgerät mit Getriebeschaden abstellen mussten übernahmen wir die zweite Position, fairer Weise muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Gewalt/Baumbach bis zu diesem Zeitpunkt grandiose Zeiten in den Asphalt gebrannt haben und den Sieg verdient gehabt hätten. Nachdem sich auf WP12 ein schrecklicher Unfall ereignet hatte waren unsere Köpfe nicht mehr frei für das Fahren auf Zeit. Die 13. Prüfung fuhren wir in langsamen Tempo. Im Ziel waren wir dann Zweiter, knapp vor Knorn/Krajewski. damit hatten wir unser ziel erreicht. Die Rallye wurde aufgrund vieler Prüfungsabbrüche und des schrecklichen Unfalls natürlich überschattet und geriet dadurch etwas ins falsche Licht. unser Mitgefühl gilt den Familienangehörigen, Freunden und bekannten von D. Rohlfs.  
Klassenwertung: 1. Kaiser/Kaiser    2. Christ/Trommer   3. Knorn/Krajewski

           

Vogtland-Rallye Plauen 2007 

Im Vorfeld der Vogtlandrallye überlegten wir, ob wir unser Rennaggregat auf Doppelauspuff umrüsten. Grund hierfür ist der Leistungsmangel von ca. 10 PS gegenüber der Konkurrenz. Aufgrund der schlechten Standfestigkeit entschieden wir uns die bewährte einfache Auspuffanlage nicht zu verändern. Nachdem wir einen 100%igen  Aufschrieb anfertigten entschieden wir uns vor dem Rennen komplett auf weichen Reifen zu starten. Vorteil hierbei ist, dass der Gripp an der Vorderachse schon bei mäßigen Außentemperaturen hervorragend ist. Mit einer Siegesentschlossenheit, wie schon lange nicht mehr, ging es in die erste Prüfung. Sven Grüner konnte als Einziger die Pace mitgehen. 3 Sekunden flogen wir schneller über die Prüfung als er. WP2 war dann ganz nach unserem Geschmack. Schnelle Mutkurven, die fast alle mit Vollgas (bergab) gefahren werden konnten. Das ist Rallye!!! Überrascht waren wir nur als wir den Wartburg von Raupach vor uns sahen und ihn auf dem bergab Stück überholten. Wir waren 8 Sekunden schneller als Grüner. In der dritten Prüfung wurde unser Vorwärts-Drang dann gestoppt als wir in einer nassen Links 3 - ins Rutschen kamen  und ca. 45 Sekunden im Graben stecken blieben. Somit ging unser Vorsprung von 11 Sek. verloren und wir fanden uns auf der achten Position wieder. Danilo und ich beschlossen jetzt konzentriert anzugreifen und gaben 110%. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen denn wir fuhren noch bis auf den fünfen Rang vor. Die Veranstaltung hat großen Spaß gemacht. Viele Mutkurven trugen dazu bei, dass nicht nur die Motorleistung entscheidend war. Ein großes Lob an den Organisator.
Klassenwertung: 1. Grüner/Lorenz   2. Knorn/Krajewski   3. Bader/Kaiser

           

Osterburg-Rallye Weida 2007 

Die Rallyeveranstaltung rund um Weida macht nicht nur durch schnelle Strecken sondern auch durch den legendären Zeltplatz auf sich aufmerksam. Hier wird quasi schon vor der Rallye der "Shakedown" gemacht. Da wir vor der Rallye neue Asphaltreifen bekamen gingen wir mit der Zielsetzung "Einen Platz auf dem Podest" an den Start. Die erste WP war der Rundkurs Lederhose, auf dem es gilt das Fahren am Limit mit einer flüssigen Linie zu kombinieren. Mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung beendeten wir die Prüfung.
Dann setzte der Regen ein. Eigentlich von uns geliebt aber ohne Regenerfahrung mit den neuen Reifen war es sehr schwer die richtige Geschwindigkeit zu finden. Die Eisenacher Fahrer Kaiser und Baumbach machten uns das Leben schwer und konnten sich zur Halbzeit vor uns positionieren. Die vierte Prüfung ging dann wieder an uns. Die nun sehr rutschigen und etwas tückischen Straßenverhältnisse kamen uns zu Gute. Wir gaben auf den letzten beiden Prüfungen 100% und konnten somit den Sieg einfahren.
Klassenwertung: 1. Christ/Christ    2. Kaiser/Kaiser   3.Gewalt/Baumbach

           

VCB-Rallye 

Klassenwertung: 1. Christ/Christ    2. Zahn/Platz   3. Eichhorst/Klemke

           

Freiberger Land 2007  

Klassenwertung:  1. Knorn/Krajewski  2. Keller/Mittmann  3. Grüner/Lorenz

           

Mönchshof-Rallye Bayreuth 2007  

Im Vorfeld zu Rallye Bayreuth wurde unser Motor neu revidiert und die konventionelle Auspuffanlage wieder verbaut. Somit konnten wir mir standfestem Material an den Start gehen.
Die Schotterparade rund um Bayreuth war eine wahre Pracht. Schon bei der Besichtigung wurde schnell klar, dass die Pisten den gehobenen Ansprüchen der Schotter-Cup Teilnehmer voll entsprachen. Auf durchweg losem Untergrund ging es dann mittags an den Zeitenkampf. In unser Klasse waren zwei weitere Trabantpiloten am Start. Schon WP 1 hatte es in sich, kurz nach dem Start rutschten wir etwas gegen einen Stein, was unserer Fahrt aber keinen Abbruch tat. Auf den Bergaufpassagen war unser Leistungsdefizit klar zu merken. Trotzdem konnten wir die erste Bestzeit holen und uns etwas von den Verfolgern absetzen. Auf der Zweiten WP waren wir denn wieder voll in unserem Element, 1. schnell, 2.quer und 3. spektakulär!!! Auf zwei Rädern ging es durch eine 90 Grad Linkskurve. Belohnung war eine erneute Bestzeit mit über 20 Sekunden Vorsprung! Somit führten wir bereits mit mehr als einer halben Minute vor den Zweitplazierten Gewalt/Baumbach. Auf der Dritten Prüfung ereilten uns gleich zwei Missgeschicke. Das Erste war eine Schaumbildung im Vergaser, direkt nach dem Start, dadurch waren wir gezwungen anzuhalten und den Vergaser zu beruhigen. Als der Motor dann wieder gut lief, fuhren wir etwas schnell über eine Welle und rissen uns dabei den Vergaser ab. Unser Vorwärtsdrang war dadurch natürlich gestoppt und ein Ausfall unvermeidbar. Dickes Lob an den Veranstalter. Die Veranstaltung hat riesigen Spaß gemacht und ist weiter zu empfehlen!!!

           

Fontane-Rallye 2007: Ausfall auf den ersten Metern 

Nachdem wir die Leistung unseres Trabants mit einem Doppelauspuff um ca. 15 PS steigerten, testeten wir ausgiebig und befanden die Neuerung für gut.
Die Strecken der diesjährigen Fontane Rallye kamen unserem Motor zu gute. Doch bereits auf der ersten WP suchte uns ein Motorschaden heim und der Traum vom Sieg zerfloss. Die Kerze brannte ein Loch in den Rennkolben und verursachte somit einen kapitalen Motorschaden.
Klassenwertung: 1.Schramm/Schneider  2. Zahn/Schnur   3. Schuk/Finke

  

Gravellandrallye 2007: Auf zur zweiten Schotter-Schlacht  

Die Gravellandrallye rund um Senftenberg war in den vergangenen drei Jahren immer ein Erfolg. Wir fuhren jeweils den Kassensieg ein und steckten uns auch in diesem Jahr wieder hohe Ziele. Schon beim Abfahren der Wertungsprüfungen wurde schnell klar, dass wir nur mit beherzter Fahrweise unsere Gegner schlagen können, denn die langen Geraden kamen unserem etwas untermotorisiertem Auto nicht sonderlich zu Gute. Auf der Ersten Prüfung legten Danilo und ich dann sehr konzentriert los und „ritten“ hart am Limit über die Prüfung. Dieser Husarenritt wurde mit einer Bestzeit belohnt, die elf Sekunden vor dem Zweiten lag. Auf WP 2 flogen wir förmlich über die Löcher und konnten uns erneut mit fünf Sekunden absetzen. Mit 16 Sekunden Vorsprung konnten wir das Tempo etwas runtersetzen und mehr auf Sicherheit fahren. Die Schotterpisten waren sehr ausgefahren und zudem teilweise sehr schlammig. Dies tat natürlich dem Spaß keinen Abriss und verleitete zum Teil zu gepflegten Drifts, welche auch mit Fronttrieblern prima funktionierten. Im Ziel angekommen konnten wie erneut den Siegerpokal der Klasse H10 entgegen nehmen. Unser Vorsprung betrug 26 Sekunden auf die Zweiten Zahn/Schnur.
Klassenwertung: 1. Christ/Christ   2. Zahn/Schnur  3. Knorn/Krajewski

           

Wittenberg 2007: Eröffnung der Saison  

Das Schotterfestival in Wittenberg wurde von unserer Seite mit Begeisterung erwartet. Denn Naturwege auf losem Untergrund, schnelle Waldpassagen und Hightspeedkurven eng an Bäumen vorbei sind genau unser Ding! Obwohl wir durch Erkältung und Fieber geschwächt waren,  versuchten wir unser Bestes zu geben. Ein Blick auf die Starterliste bescherte ein "nicht ganz zufriedenes Gefühl", denn wir mussten als letztes Fahrzeug in der Klasse starten. Die erste WP ließen wir etwas behutsamer angehen und konnten trotzdem die Klassenbestzeit markieren. Auf Prüfung zwei und drei wurden paar Kohlen mehr aufgelegt und somit konnten wir unseren Vorsprung auf fast eine Minute vergrößern.  Da wir mit Handlings-Problemen zu kämpfen hatten ließen wir es auf WP 4 etwas ruhiger angehen, denn für uns war es wichtig heil ins Ziel zu kommen und deswegen gingen wir kein unnötiges Risiko ein. WP 5+6 wurden abgesagt, was für uns einen Rückschritt in der Gesamtwertung bedeutete. Der Klassensieg war mit über 40 Sekunden unserer. Tipp an die Veranstalter: Aus unserer Sicht wäre es sinnvoller gewesen eine andere Startfolge zu wählen. Alles in allem war die Rallye okay und hat Spaß gebracht.
Klassenwertung:    1. Christ/Christ  2.    Gerth/Schmidt        3. Eckl/Eckl