Havellandrallye 2006

Die Havellandrallye hat uns, wie bereits in den vergangenen zwei Jahren nicht viel Glück gebracht. Nachdem am Freitag schwerwiegende Probleme mit unserem Motor auftraten, mussten wir zunächst das Herzstück unseres Trabants zerlegen und den Schaden beheben. Anschließend wechselten wir die Zündspulen. Nachdem der Renner wieder akzeptabel lief entschieden wir uns für den Umbau auf Doppelblase. Der Leistungszuwachs von 15 PS  war deutlich spürbar und deswegen, war die Freude auf das Rennen umso größer. Doch in Linthe angekommen gingen uns beim Motor Warmfahren gleich zwei Steuergeräte kaputt. Das veranlasste uns unser Auto nicht in den Startpark zu stellen und vorzeitig das Handtuch zu werfen.

Atlantis-Rallye 2006

       

Schotterkampf in der Lausitz 2006

Vom 19. bis 21 Oktober fand in der Region Weißwasser die Königin der deutschen Schotter-Rallyes statt. Wir haben es uns nicht nehmen lassen den Shakedown als Vorbereitung zu fahren und gaben somit unseren Mechanikern und Freunden die Möglichkeit "live" dabei zu sein. Nachdem wir ca.10 Durchgänge absolviert hatten, checkten wir das Auto und stellten einen Defekt an der Vorderachse fest. Für unsere Service Crew war es ein Leichtes den Schaden zu beheben und wir konnten Samstag früh beruhigt an den Start gehen. 
Mit Co-Pilot Tino Krajewski ging es auf die erste WP. Dieses war eine sehr schnelle Prüfung mit vielen Vollgas Kurven. Nach ca. 7 km liefen wir auf das vor uns startende Team auf und fuhren ca. 2 km im dichten Staub hinterher. Durch den Steinschlag zerbrach der linke Scheinwerfer. Das änderte aber nichts daran, dass wir mit mehr als 20 Sekunden die Bestzeit in unserer Klasse  holten. Die zweite Prüfung wurde aufgrund von schlechten Streckenverhältnissen neutralisiert. Die dritte WP war ganz nach unserem Geschmack. Über 20 km Schotter, viele Kuppen, blinde Kurven und reichlich Möglichkeiten das Auto quer zu bewegen. Wir konnten auf unsere Verfolger fast eine Minute gut machen und das obwohl wir eher defensiv fuhren. Im nachfolgenden Service wurde das Auto ordnungsgemäß gecheckt. Mit guter Laune verließen wir den Service und machten uns auf den Weg zur nächsten Prüfung. Nach ca. 6 Kilometern brach ein Teil der Zündung und wir konnten unsere Fahrt nicht fortsetzen.
Ich bedanke mich bei allen, die mich über die gesamte Saison unterstützt haben und das nötige Verständnis für mein Hobby aufbringen. 
Jetzt bereiten wir das Auto auf den nächsten Einsatz, die Atlantis Rallye, vor.
Klassenwertung:  1. Bien/Grimm     2. Grimm/Trommer            

     

Thüringen-Rallye 2006: Auf drei Rädern zum 3.Platz  

Bei der 45. Thüringen Rallye rund um Pößneck wurde wieder hart um die Bestzeiten in der Klasse H10 gekämpft. Freitagnacht stand ein über 10 Kilometer langer Rundkurs auf dem Programm. Mit  Copilot Tino Krajewski kämpfte ich mich, vor grandioser Kulisse, Runde für Runde über den  Asphalt.
Die Leistung unseres Motors entsprach nicht den Anforderungen und somit überholte und das Team  Keller/Arnold. Das Resultat nach dieser Prüfung brachte starkes Stirnrunzeln. Vier weitere Trabants  lagen vor uns. Samstag früh gaben wir dann „Maximum Attack“ und konnten uns mit der Bestzeit  auf WP 2 gleich um zwei Plätze verbessern. Nach WP 3 lagen wir schon auf dem zweiten Platz. In  der WP 4  wurde unser Bestzeitendrang dann gestoppt. In einer schnellen Rechtskurve trafen wir  mit dem linken Hinterrad einen Stein oder einen Baumstumpf und rissen uns das Rad ab.
Dialog im Auto:
 Martin: „ Ist alles in Ordnung?“
Tino: „Bei mir ja aber wir haben uns ein Rad abgerissen!“
Martin: „Woher weißt Du das?“
Tino: „Ich hab es fliegen sehen!!!“
Auf drei Rädern ging es dann weiter. Als ich an dem nächsten Abzweig aus der Prüfung fahren  wollte und anhielt bemerkten wir, dass das Team Keller/Arnold nicht planmäßig kam. Kurz  entschlossen orderte ich Tino wieder ins Auto (genauer auf den Schweller) und wir setzten den  Drive auf drei Rädern fort. Nach ca. 40 Kilometern Langstrecke erreichten wir den ersehnten  Service und unsere Crew + Helfer von anderen Teams spendierten eine neue Hinterachse, die wir  als Leihgabe vom Team Baumbach/Gewalt bekamen. Da wir auf der vierten und fünften Prüfung  mehr als 10 Minuten Zeit einbüßten, sollte der Rest der Rallye eher zum Spaß dienen. Doch kurz    vor der sechsten Prüfung verabschiedete sich ein Zylinder und wir konnten nur noch mit ca. 25 PS  fahren. Es ging also fast alles voll. Als Schmankerl für die Zuschauer ließen wir die Pappe auf dem  Schotterstück ein wenig tanzen.
Ich bedanke mich bei Tino für die hervorragenden Beiwagenfahrerqualitäten, bei allen die uns im  Service geholfen haben und bei den Fans.  Wir sehen uns in der Lausitz! Dort geht’s richtig quer!!!
Klassenwertung: 1. Grimm/Trommer     2. Penkwitz/Hans      3. Christ/Krajewski    

       

Erneuter Klassensieg bei 1. Rallye Bad Schmiedeberg 2006

Unter sonnigen Bedingungen wurde am 02. September 2006 die erste Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg ausgetragen. Diese Veranstaltung nutzten wir um Kerstin Munkwitz von Rallyefieber die Möglichkeit zum Mitfahren zu geben. Danilo unterstützte beim Straßenfest in Kreuzberg seinen Vater im eigenen Geschäft.
Schon beim Abfahren der Sonderprüfungen wurde klar, dass dies eine High Speed Rallye werden würde. Da unser 5 Gang Getriebe noch nicht einsatzbereit ist, mussten wir uns mit dem kurz übersetzten 4 Gang begnügen. Auf WP1 ging es dann im Eiltempo über die Prüfung. Der Motor drehte voll aus und die Tachonadel zeigte gute 150 km/h an. WP 2 war etwas selektiver und forderte etwas mehr fahrerisches Können ab. Auf der dritten Prüfung, dem Rundkurs, kam uns unser schmales Auto zu Gute. Wir konnten mit hohen Geschwindigkeiten durch die Schikanen fahren und markierten die dritte Klassenbestzeit in Folge. Zur Halbzeit hatten wir einen Vorsprung von über 20 Sekunden. Die zweite Hälfte ging dann ähnlich schnell zu. In der letzten Prüfung lag sehr viel Schmutz auf dem Rundkurs und wir rutschten leider in einen Strohballen. Dabei wurde der hintere linke Kotflügel leicht beschädigt. Am Ende hatten wir auf fünf der sechs Prüfungen die Bestzeit erreichen können und die Klasse H10 klar gewonnen. Dank und großes Lob an Kerstin, die ihren Job als Copilotin sehr gut gemacht hat.
Klassenwertung:  1.Christ/Munkwitz    2. Grimm/Götze   3. Derda/Kraatz   

       

Klassensieg bei der 3. ADMV-Rallye Grünhain 2006

Am 26.08.2006 fand rund um den Ort Grünhain im Erzgebirge, der letzte Lauf zum ADMV-Trabant-Rallye-Cup statt. In der H10 startete bis auf Marek Zahn alles was "Rang und Namen" hatte. Gleich zehn Piloten kamen für einen Sieg in Frage! Vor allem die Lokalmatadoren Mario Keller, Mike Knorn, Frank Vogel und Sven Arnold wollten vor heimischem Publikum zeigen was sie können. Für uns begann die Rallye etwas hektisch denn kurz bevor wir in dem Startpark einfuhren entschieden wir uns auf geschnittene Serienreifen zu wechseln. 
Die erste Prüfung war leider komplett trocken, sodass die Konkurrenz wertvolle Zeit gutmachte. Die zweite WP wurde wegen einem Unfall neutralisiert. Auf der Verbindungsetappe zu WP 3 fing es dann stark an zu regnen und wir freuten uns. Nach der dritten Prüfung lagen wir mit wenigen Sekunden Rückstand nur auf dem dritten Platz. Das war okay aber nicht unser Wunschergebnis. Auf der vierten Prüfung steigerten wir uns und setzten zum Angriff an. Bestzeit und Führung waren die Ergebnisse. Es regnete immer weiter und die anschließende Prüfung fuhren wir mit vollem Einsatz. Die Konkurrenz konnte dieses Tempo nicht mitgehen und wir setzten uns weiter ab. Das hielt uns nicht ab auf der Abschluss-WP noch einmal alles zu geben und somit mit einem Vorsprung von 16 Sekunden zu gewinnen. Dieser Sieg zeigt, dass wir ein würdiger Trabant Cup Sieger 2006 sind denn die Meisterschaft war schon von diesem Lauf entschieden. Wir konnten also ohne jeglichen Druck aber mit dem gewohnten Verlangen nach dem Sieg fahren. Großer Dank geht an meinen Vater, Shir Baalk, Stefan und Ben, die wieder großartige Arbeit leisteten. Jetzt bereiten wir das Auto für die Rallye Bad Schmiedeberg vor und hoffen auch dort ein gutes Ergebnis einfahren zu können. 
Klassenwertung: 1. Christ/Christ    2. Vogl/Kolena    3. Grüner/Hans   

       


Vogtland-Rallye Plauen 2006: Meistertitel im Vogtland eingefahren

Am 08. Juli fand rund um Plauen, die Vogtland Rallye statt. Schon das Starterfeld in der H10 versprach eine Menge Action, denn mit Wiesner/Patzig, Keller/Arnold, Grüner/Penkwitz und Baumbach/Gewalt waren viele der Top Leute am Start. Marek Zahn bekam sein Auto leider noch nicht fertig und pausierte. Das wechselhafte Wetter bereitete uns einige Schwierigkeiten bei der Reifenwahl. Mit dem Glauben, eine gute Entscheidung getroffen zu haben, suchten wir auf den ersten beiden Prüfungen noch nach unserer Form und verloren gleich 20 Sekunden auf die Spitze. Auf WP3 bissen wir dann ins Lenkrad und fuhren eine ordentliche Zeit. Zur Halbzeit lagen wir auf dem dritten Platz, was auch völlig in Ordnung ging. Auf WP 4 ließen wir es dann in gewohnter Manier krachen und steigerten uns gleich 9 Sekunden zum Vorlauf. Als es dann auf der fünften Prüfung anfing zu regnen hatten wir mit unseren Reifen ganz klar das Nachsehen. Trotzdem gelang es uns nach WP5 auf den zweiten Platz zu fahren. Die Taktik "Ankommen" zwang uns auf der letzten WP den Speed herauszunehmen, das aber erst nach einem kleinen Feldbesuch, der zum Glück ohne Folgen blieb. So fuhren wir mit stark reduziertem Tempo die letzten Kilometer und freuten uns über die Zielankunft. Die damit gewonnenen Punkte brachten uns den vorzeitigen Sieg im ADMV-Trabant Cup. Somit ist das erste Teilziel erreicht. Besonderen Dank spreche ich hiermit Stephan Haupt aus, der uns kurzfristig Teile seines Golfes zu Verfügung stellte. Jetzt geht es in die verdiente Sommerpause. Diese Zeit werden wir nutzen um unser Auto wieder konkurrenzfähig zu machen. Sobald Neuerungen getestet wurden, werden wir an dieser Stelle darüber berichten. Ihr dürft also gespannt sein. 
Klassenwertung: 1. Grüner/Hans    2. Keller/Arnold    3. Christ/Christ    

       

Osterburg Rallye Weida 2006 : Glück im Unglück

Bei der 35. Osterburg Rallye rund um Weida forderten wir unser Glück heraus und kamen mit  einem blauen Auge davon. Unser Ziel bestand darin einen Platz auf dem Podium zu erkämpfen und  somit wichtige Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Deswegen starteten wir wie gewohnt mit 100 Prozent (manchmal auch etwas mehr) in die erste Prüfung. Zwischenzeitliche Zündaussetzter schmälerten unsere Konzentration nicht und so kam es, dass wir auf der ersten WP gleich mehr als zehn Sekunden schneller waren als unsere Verfolger. Das lag sicher auch an der Ausfahrt, welche als Kuppe Plus Plus zu bezeichnen war. Auf der zweiten Prüfung machte sich dann unsere geringere Motorleistung deutlich bemerkbar, denn selbst mit härtestem Einsatz waren wir einen Tick langsamer als unsere Verfolger. Das war wirklich zum Haare raufen! Vor der dritten Prüfung gab es eine mehr als einstündige Unterbrechung, um sich die Zeit zu vertreiben machten einige ein Nickerchen und tankten somit neue Energie. Diese anspruchvolle WP, die von vielen Fahrern nicht gemocht wird, ist für uns genau das Richtige. Schnell ging es durch den Wald, die Betonplatten hoch und noch fixer auf der anderen Seite wieder runter. Die Kunst hierbei war es keine scharfen Kanten zu treffen, denn das hätte sofort einen Reifenschaden zur Folge gehabt. Unsere Zeit sagte alles. WP 4 war wieder der Rundkurs Lederhose, auf dem wir zwar ordentlich Staub schluckten aber trotzdem die Bestzeit markierten. Für die fünfte Prüfung hatten wir uns einiges vorgenommen. Eine Bestzeit sollte her und dafür nahmen wir das Messer zwischen die Zähne und passten das Limit nach oben an. Mit der gleichen Zeit wie die bis dahin zweiten Baumbach/Gewalt kamen wir zufrieden ins Ziel. Es stand also nur noch WP6 auf dem Plan und mit über einer halben Minute Vorsprung sollte es eigentlich kein Problem sein die Klasse zu gewinnen. Doch wieder einmal spielte uns die Technik einen Streich und unsere Nerven wurden auf eine harte Probe gestellt. Grund dafür war, dass im oberen Teil der bergab Passage der Motor aussetzte und wir unseren orangenen Blitz einfach nur noch rollen lassen konnten. Sanftes Zureden half zumindest soweit, dass wir mir 30 km/h ins Ziel kriechen konnten und die Rallye beendeten. Der Zeitverlust belief sich auf ca. 40 Sekunden. Zu guter letzt kamen wir noch 14 Minuten zu spät zur Ziel ZK und kassierten nochmals 28 Sekunden. Am Ende war es dann der Pokal für den fünften Platz, den wir als Trophäe mitnehmen durften. Wir sind trotzdem froh über die Zielankunft gewesen und feierten auf der anschließenden Rallyeparty bis in die frühen Morgenstunden. Unser Dank geht an alle Zuschauer, die uns auf den Prüfungen angefeuert haben. Besonders auf der WP1" Lederhose" und WP5 spürten wir ein gigantisches Gefühl, da macht das Fahren gleich doppelt soviel Spaß. In diesem Sinne freuen wir uns auf die Vogtland-Rallye und hoffen auf ebenso viele Fans. 
Klassenwertung: 1. Gewalt/Baumbach   2. Kaiser/Kaiser   3. Grimm/Trommer    

       

Orangener Blitz holt Klassensieg bei der VCB-Rallye 2006

Nachdem wir im letzten Jahr bei der VCB-Rallye nur als Zuschauer teilnehmen konnten und nicht aktiv in das Geschehen eingriffen, waren wir am 10. Juni wieder mit am Start und fighteten um Bestzeiten. Die erste Prüfung begann mit einem kurzen Schrecken. Als wir an den Start fuhren setzte ein Zylinder aus, die Folge daraus war, dass wir die ersten 600 Meter sachte fahren mussten, danach ging es mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch und voller Leistung im Eiltempo weiter. Wir konnten uns trotzdem noch mit vier Sekunden Vorsprung die erste Bestzeit sichern. Das Gleiche ereignete sich auf WP 2 rund um Rehagen. Auf WP 3 und 4 lief es dann etwas besser. Auf der fünften Prüfung kostete ein Dreher wertvolle Sekunden. Das Highlight für uns war ganz klar die WP 6 auf dem Teltow-Fläming-Ring. In der letzten Runde des Rundkurses hatten wir einen spektakulären Zweikampf mit dem Trabant von Schramm. Das war, so denke ich, eine tolle Show für die Zuschauer. Das warme Wetter schuf nicht grade die besten Voraussetzungen für die Zweitakter und so kam es, dass gleich drei von sieben gestarteten Teams ihre Zweitaktboliden mit Motorschaden abstellen mussten. Den Veranstaltern der VCB-Rallye ist für 2007 zu wünschen, dass neue Prüfungen genehmigt werden, die vielleicht etwas kurvenreicher sind. Danke an alle Fans, die bis zum Schluss an der Strecke standen und auf die "Pappen" gewartet haben.
Klassenwertung: 1. Christ/Christ    2. Grimm/Trommer    3. Schramm/Nagel      

       

   
43. ADMV-Rallye Erzgebirge 2006

Mit Ersatz-Co Tino Krajewski ging es am Freitag bei schlechten Witterungsbedingungen an den Start zur 43. Erzgebirgs-Rallye. Die Reifenwahl war sehr schwierig. Wir entschlossen uns, mit ganz normalen Straßenreifen unser Glück zu versuchen. Es lief für uns perfekt und wir konnten am ersten Tag die Bestzeit in unserer Klasse einfahren.
Auch am Samstag ging es für uns super weiter, bis sich auf WP 6 Schwierigkeiten einstellten. Es gab Getriebeprobleme und die Kupplung rutschte.  Nur mit viel Mühe, schafften wir es aus der Prüfung. Auf der langen Verbindungsetappe gab das Getriebe endgültig den Geist auf. Wir hatten keine andere Wahl und mussten uns an den Haken nehmen lassen. Die Service-Crew von Tino arbeitete wunderbar und schnell beim Getriebewechsel. Trotz zusätzlicher Unterstützung von anderen Trabant-Teams reichte die Zeit nicht aus. Wir brauchten 29 Minuten für den Wechsel und fingen uns eine Zeitstrafe ein. Trotzdem versuchten wir normal weiter zu fahren. Auf WP 9 setzte plötzlich starker Regen ein. Wir gaben alles und riskierten viel. Leider zu viel, den wir flogen in einen Graben ab.
Unser Einsatz wurde am Ende nicht belohnt. Durch die Abschleppaktion wurden wir im Nachgang aus der Wertung ausgeschlossen.
Dank an Tino, sein Team und die anderen Helfer. Schade, es sollte wohl nicht sein. Uns hat es   trotzdem viel Spaß gemacht, bei der Erzgebirgs-Rallye dabei gewesen zu sein.
 Klassenwertung:  1. Keller/Arnold   2. Grimm/Trommer   3. Schröder/Baumann 

       

2. ADMV-Rallye Freiberger Land

Getriebeprobleme machten uns eine Woche vor dem Start mächtig zu schaffen und so gab es für uns noch einiges zu tun, wenn wir an den Start gehen wollten.
Die Freiberger Land Rallye zeichnet sich durch ihre schnellen langen bergigen Strecken aus, wo die Motorleistung eine ganz entscheidende Rolle spielt. Trotzdem entschieden wir uns gegen den Einbau der Doppelblase, gingen so mit ungefähr 12 PS weniger ins Rennen, um das Risiko eines Motorschadens zu minimieren. Bei der Reifenwahl entschieden wir uns aufgrund der Wettervorhersage für einen Mischreifen, denn wir allerdings noch nie auf einer nassen Strecke im Rennen selbst gefahren haben.
6 Wertungsprüfungen standen bei kaltem und regnerischem Wetter auf dem Programm. Auf dem Rundkurs verloren wir in beiden Durchgängen 0,1 Sekunden auf den Führenden, obwohl wir alles gegeben haben. Da war einfach nicht mehr drin. Nicht viel besser erging es uns auf den anderen Wertungsprüfungen mit den langen Graden. Wir konnten das Tempo mit unserer Motorleistung nicht mitgehen. Zu allem Übel verschaltete sich Martin in der letzten Wertungsprüfung auch noch in der Spitzkehre, so dass wir fast zum Stehen kamen. Am Ende reichte unsere Zeit aber noch für Rang 2 und brachte wichtige Meisterschaftspunkte.
Klassenwertung:  1. Wiesner/Krautwurm   2. Christ/Christ   3. Gewalt/Baumbach   

       

Wir trauern um zwei gute Freunde!

Mit tiefer Bestürzung und Fassungslosigkeit haben wir den Tod unserer Rallye-Kameraden David Langheinrich und Oliver Bleich aufgenommen. Wir haben zwei echte Freunde verloren, die menschlich und sportlich eine Klasse für sich waren. Sie haben den Rallye-Sport mit jeder Faser ihres Körpers gelebt und geliebt. Wo immer Ihr jetzt seid, wir werden Euch nie vergessen und in unserem Herzen bewahren. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Beiden. Wir wünschen Ihnen viel Kraft, um diesen so schmerzlichen Verlust überwinden zu können.

Fontane Rallye 2006

Es gab starke Regenfälle und die Strecke verwandelte sich zu einer extrem rutschigen Angelegenheit. Bereits auf der zweiten Wertungsprüfung hatten wir mit technischen Problemen zu kämpfen. Wir hatten uns die Hinterachse beschädigt. Da es keinerlei Möglichkeit gab den Schaden zu beheben, mussten wir uns mit Einfallsreichtum selbst helfen. Wir sicherten die Aufhängung mit einem Spanngurt und weiter ging es. Mit diesem Handicap waren wir allerdings gezwungen in den Schotterpassagen das Tempo raus zu nehmen. Wir verloren dadurch wertvolle Sekunden auf unsere Verfolger, doch an eine Voll-Speed-Fahrt war einfach nicht mehr zu denken.  Dies hätte zu einem Radverlust führen können und wir wollten unbedingt im Ziel ankommen, um wertvolle Punkte für den Trabant-Cup mitzunehmen. Am Ende konnten wir uns über einen  erneuten Klassensieg freuen.
Klassenwertung:  1.Christ/Christ    2.Schramm/Nagel    3.Grimm/Schalling     

       

Gravelland Rallye 2006  

Bei dieser Rallye ging das Team Christ/Zahn an den Start, da mein bewährter Co-Pilot Danilo beruflich verhindert war. Der Trabant lief ohne jegliche technische Probleme und ohne volles Risiko eingehen zu müssen, konnten wir mit guten Zeiten auf den WP's aufwarten und verwiesen das Team Wiesner/Patzig auf den zweiten Rang.  Vielen Dank an Marek, dass er als Co-Pilot kurzfristig eingesprungen ist und uns so half, wertvolle Punkte im Kampf um den Titel im Trabant-Cup zu holen.  
Klassenwertung: 1.Christ/Zahn   2.Wiesner/Patzig   3.Eckl/Gampe   

       

Wittenberg Rallye 2006

Wie auch im letzten Jahr waren die Streckenabschnitte teilweise stark vereist und forderten jedem Team höchste Konzentration ab. Ein kurzes Moment der Unachtsamkeit konnte das Aus bedeuten. Wir hatten unseren Trabant 601 RS gut auf die neue Saison vorbereitet und wollten zeigen, dass man auch mit einem Trabant Top-Ten-Zeiten fahren kann. Bei widrigsten Witterungsbedingungen war nicht die Motorleistung das Entscheidende. Hier zahlte sich auch fahrerisches Können aus. Viermal konnten wir in die Top Ten fahren und am Ende uns über den 12. Platz in der Gesamtwertung freuen. 
Klassenwertung: 1.Christ/Christ    2.Wiesner/Patzig    3.Gerth/Schmid